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19.03.2018

Pferdehaltung

Weidewirtschaft und Wolf in Baden-Württemberg


Gemeinsam mit Experten aus dem In- und Ausland wurden bei einer Fachtagung des Landwirtschaftsministeriums am 19. März in Stuttgart die besonderen Herausforderungen für die Weidewirtschaft im Land beleuchtet und mögliche Lösungsansätze diskutiert.

Es bestehen erhebliche Unsicherheiten über die Möglichkeiten, die Weidetiere (neben Schafen sind auch Rinder, Pferde und Ziegen gefährdet) vor Wolfsrissen und die Tierhalter vor den damit verbundenen Belastungen zu schützen.

Eine Vielzahl von Maßnahmen – von Schutzzäunen bis hin zur Haltung von Herdenschutzhunden – wurde zur Sicherung der Tiere vor Wolfsangriffen in Erwägung gezogen. Dennoch bestehen Befürchtungen, dass die Rückkehr des Wolfes in die heimische Landwirtschaft einen weiteren Schub beim Strukturwandel auslösen wird.

Um den Bedürfnissen der Pferde nach Licht, Luft und Bewegung durch Offenstallhaltung und Weidegang gerecht zu werden, ist die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) gefordert. Sie muss Lösungen zum Thema"Schutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe in der Pferdehaltung", diskutieren und erarbeiten.

LBV-BW / -dt-

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