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25.09.2019

Pferdezucht - Gefährdete Rassen

29. St. Märgener Rossfest - Schaufenster der Schwarzwälder Kaltblutzucht


Feine Lioba ist die „Rossfestchampioness“ des 29. Sankt Märgener Rossfestes

Das St. Märgener Rossfest ist und bleibt ein Zuschauermagnet und wird alle drei Jahre zu Ehren der gefährdeten Rasse des Schwarzwälder Kaltblutes von der Gemeinde St. Märgen und dem Pferdezuchtverband Baden-Württemberg ausgerichtet. Erstmals 1949 veranstaltet, bietet es den Züchtern einen wertvollen Vergleich und der Bevölkerung Einblick in den Stand der Zuchtarbeit zur Erhaltung dieser immer noch gefährdeten heimischen Kaltblutrasse. Bereits am Samstag fanden sich bei herrlichem Sonnenschein einige Tausend Zuschauer und Begeisterte zum Zukunftspreis der Zweijährigen Schwarzwälder Stuten anlässlich des 29. Rossfestes ein. Die Zuschauerresonanz wurde am Nachmittag beim hochkarätigen Schauprogramm nochmals übertroffen. Trotz des Dauerregens am Sonntag verfolgten die zahlreichen Besucher die mit 79 Schwarzwälder Stuten gut beschickte Staatsprämierung und Bezirksschau sowie den großen Festzug am Nachmittag.

Siegerstuten mit Schärpen und Ehrenpreisen ausgezeichnet
In Anwesenheit seiner Königlichen Hoheit Markgraf von Baden und Gattin und Dr. Ableiter vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zeichnete Bürgermeister Manfred Kreutz die neue Rossfestsiegerin, „StPr./LSt. Feine Lioba“ von Lamri aus der StPr./LSt. Feine Rosalie von Riemer, Klassensiegerin der sechs- bis neunjährigen Stuten mit dem Ehrenpreis der Gemeinde St. Märgen aus. Verbandspräsident Karlheinz Eckerlin überreichte den Züchtern Tanya Schmidt und Gerhard Schröder die Goldene Plakette der Deutschen Reiterlichen Vereinigung.

Zur Reservesiegerin des Rossfestes kürten die Richter die mit der Staatsprämie dekorierte dreijährige Eilin von Vogt aus der StPr./LSt. Elina von Respekt aus der Zucht von Wilhelm Kuri. Den Ehrenpreis des Ministeriums überreichte Dr. Hans Ableiter. Sie führte auch souverän die Klasse der dreijährigen Stuten mit der Siegerschärpe an, Hermann Schick überreichte dafür den Ehrenpreis der Stadt Laupheim.

Dr. Alexander Eisenmann-Mittenzwei stellte mit der Staatsprämienstute Puppe von Donnergroll und ihren Nachkommen die Siegerfamilie. Der Ehrenpreis, gegeben von der Staatsbrauerei Rothaus, wurde vom Vertreter der Brauerei Ralf Krieger überreicht sowie die züchterische Leistung von Ver-bandspräsident Eckerlin mit der Siegerschärpe und der goldenen Plakette der Deutschen Reiterlichen Vereinigung gewürdigt.



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