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25.07.2017

Gründland

Kreuzkräuter - Problempflanzen des Straßenbegleitgrüns - Informationen des LWA Münsingen


Kreuzkräuter - Problempflanzen des Straßenbegleitgrüns

Die Problematik des Jakobskreuzkrauts (JKK) ist bekannt. Da sich die Pflanze in den letzten Jahren stark ausgebreitet hat, möchten wir nochmals darauf aufmerksam machen. Am häufigsten befindet sie sich auf wenig intensiv bewirtschafteten Standweiden mit lückigem Bestand an eher trockenen bis mittelfeuchten Standorten. JKK kommt allerdings auch häufig auf Feld- oder Straßenrainen, grasigen (Autobahn-) Böschungen oder Waldsäumen vor. Problematisch ist dessen Giftigkeit für Nutztiere im frischen sowie im konservierten Zustand, insbesondere für Pferde und Rinder.

Die zwei- bis mehrjährige Pflanze präsentiert sich im ersten Jahr im Rosettenstadium. Erst im zweiten Jahr wird sie 30 bis 100 cm hoch und blüht gelb von Juni bis Juli. Nach der Blüte werden mehrere Tausend flugfähige Samen ausgebildet (Windverbreitung). Zum Schutz der Futterflächen und der Nutztiere sollte gerade dieser Samenflug durch frühzeitiges mähen oder ausreisen vermieden werden.

Vor diesem Hintergrund hat das Landwirtschaftliche Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (LAZBW) ein Merkblatt zu Regulierungsmaßnahmen des Jakobskreuzkrauts erstellt.


>>>Merkblatt Jakobskreuzkraut<<<<



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